Statement zur Netgame Convention und den CS:GO Swiss Nationals

Vergangenes Wochenende fanden an der Jubiläums-Ausgabe der Netgame Convention in der Expo Thun, die Playoffs der Counter-Strike: Global Offensive Swiss Nationals 2015 statt. Den Titel des Schweizer Meisters 2015 sicherte sich mehr als verdient das CS:GO Line-Up von Team mYinsanity mit einer überragenden Darbietung während des ganzen Turniers. Im Finale gegen Team Maaischguet wusste sich mYinsanity mit 3:0 auf den Maps Dust2 (16:8), Inferno (16:6) und schliesslich auf Train (16:11) überlegen durchzusetzen. Team Fragment eSports sicherte sich den dritten Platz hinter Vize-Meister Maaischguet.

Netzwerk Probleme

Die Matches der Playoffs waren leider von steten gravierenden Netzwerkproblemem geplagt, welche teilweise zu Lagsituationen im Spiel führten. Sowohl die Admins der Swiss Nationals vor Ort, als auch die Administratoren der Netgame Convention haben alles in ihrer Macht stehende versucht, um der Netzwerkprobleme Herr zu werden. Um die Quelle der Netzwerkprobleme zu eruieren wurden durch die Administratoren der Swiss Nationals in der Nacht von Freitag auf Samstag neue CS:GO Server aufgesetzt, und die Administatoren der Netgame Convention wechselten einen Switch. Da die Probleme jedoch weiterhin bestand hatten, konnten sowohl Server als auch Switch als Ursache ausgeschlossen werden.

Schlussendlich mussten die meisten Matches trotz der Probleme ausgetragen werden. Die Swiss Nationals und der SESF entschuldigen sich förmlichst für die Netzwerkprobleme und versprechen für nächstes Jahr Massnahmen zu ergreifen um solche unglücklichen Zustände künftig zu vermeiden. Spieler, Teams und Organisatoren sind sich alle einig, dass ein so bedeutender Wettbwerb wie die Playoffs der Swiss Nationals in Zukunft nicht unter solchen Bedingen ausgetragen werden sollten.

Die besagten Schwierigkeiten schmälern jedoch in keinster Weise die hervorrangenden Leistungen der Teilnehmer, und insbesondere der Sieger der Playoffs – mYinsanity, Schweizer Meister 2015! Und wir danken jenen Teams welche trotz der Schwierigkeiten stets verständnisvoll, konstruktiv und lösungsorientiert aufgetreten sind.

Team „Red Instinct“ mit Def-Loss ausgeschieden

Überschattet wurden die Playoffs jedoch von Team Red Instinct’s heftigem Protest wegen der Netzwerkprobleme und der ungünstigen Wettkampfbedingungen. Die Schwere des Protests resultierte schliesslich in einer „Niederlage aufgrund von Regelverstoss“ (Def-Loss) von Red Instinct, den zu jenem Zeitpunkt noch amtierenden Schweizer Meister von 2014, welche als Konsequenz aus dem Turnier ausgeschieden sind.

Dem Eklat vorangegangen war, dass erst nachdem sie am Freitag ihr Spiel gegen mYinsanity bereits verloren hatten, das Team aufgrund der Netzwerkprobleme nach einem Rematch verlangte. Da die Regeln klar definieren das Teams/Spieler bei Problemen das Spiel pausieren und sich bei den Admins melden müssen, wurde die Forderung von der Turnierleitung abgewiesen. Zudem waren alle Teams gleichermassen von den Netzwerkproblemen betroffen. Am Samstag hätte Red Instinct um 10:00 Uhr ihr drittes Match gegen Team Maaischguet bestreiten sollen ist jedoch nicht innerhalb der vorgeschrieben 15 Minuten bis 10:15 Uhr auf dem Turnier-Server erschienen. Theoretisch hätte das Match aufgrund dieses Regelverstosses bereits zu diesem Zeitpunkt als Niederlage (Def-Loss) für Red Instinct gewertet werden können. Aufgrund der bestehenden Netzwerkprobleme zeigte sich die Turnierleitung geduldig. Im nächsten Anlauf das Match auszutragen hat Red Instinct den Server noch während der ersten Runde kommentarlos verlassen um wenig später wieder nach einem Rematch gegen mYinsanity zu verlangen. Nach mehreren Warnungen durch die Admins der Swiss Nationals, und der Aufforderung innerhalb von 15 Minuten auf den Matchserver mit dem wartenden Team Maaischguet zurückzukehren, wurden das Match schliesslich gemäss der Regeln, für das nicht rechtzeitige Erscheinen auf dem Match-Server, etwa um 14:00 Uhr als Niederlage (Def-Loss) für Red Instinct gewertet wodruch sie aus dem Turnier ausgeschieden sind.